Bordleben

Sonne, Wind und Meer Meistens werden wir tagsüber Segeln und am Abend im Hafen sein, aber sicher liegen wir auch mal vor Anker oder Segeln mal eine Nacht durch. Schlafen werden wir auf dem Schiff in Doppelkabinen (wobei fremde Frau nicht mit fremdem Mann in eine Kabine gebucht wird).

Es wird erwartet, dass jedeR mit Hand anlegt, wenn es heißt Ruder gehen, Segel setzen oder beim An- und Ablegen helfen. Zusammen kochen und essen ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil unserer Gruppenreisen, wir haben auch Zeit zum Spielen, Klönen und für gemeinsame Landgänge. JedeR sollte die Bereitschaft mitbringen sich auf engem Raum mit den Crewmitgliedern zu arrangieren und sich einmal als Koch seiner Lieblingsspeise einbringen.

so gehts

Auf unseren Segelreisen (Urlaubstörns) können die Mitsegler/innen an Bord alles ausprobieren und vor allem aktiv mitmachen. Dazu gehört Steuern, Segelsetzen und -bergen, beim An- und Ablegen helfen, genauso wie z.B. gemeinsam Kochen und Reinschiff machen, sowie ein freundlicher und sozialer Umgang mit den Mitsegler/innen. Jede/r trägt maßgeblich zum gelingen des Törns bei (auch wenn es einmal nicht so läuft wie geplant)

Ausbildungstörns sind speziell auf ein Ausbildungsziel abgestimmte Fahrten mit viel Training und weniger Strecke Segeln. Auf den wenigen Überführungstörns wird relativ viel Strecke in relativ kurzer Zeit gesegelt, es steht das Vorankommen an erster Stelle, es kann daher durchaus auch mal recht anstregend werden, es wird bei Bedarf im Wachwechsel auch mehrere Tage durchgesegelt, hier werden Segelkenntnisse und Erfahrungen vorausgesetzt.

Abfahrts- und Ankunftshafen sind festgelegt, die Route vorgeplant, der tatsächliche Verlauf des Törns kann abweichen und wird an Bord, unter Berücksitigung der Wetterbedingungen und soweit möglich unter Einbeziehung der Crew-Wünsche, vom Skipper bestimmt.es schmeckt!

Segeltörns unterliegen oftmals besonderen Umständen, wir sind abhängig von Wind und Wetter und es kann immer sein, dass wir von der geplanten Route abweichen oder mal einen Tag im Hafen bleiben (müssen). Unser Reiseschiff ist viel unterwegs und ständig hohen Belastungen ausgesetzt. Wind und Wellen sowie die salzhaltige Luft beanspruchen das Material stark. Kleine Schäden, die nicht immer sofort repariert werden können, kann es öfter mal geben. Besonders in den Regionen unserer Törns, ist die Ersatzteilbeschaffung nicht einfach und erst recht nicht schnell erledigt. Die Mittel und Möglichkeiten für Reparaturen sind oft eingeschränkt. Wir müssen uns darauf einstellen, auch einmal mit Provisorien zu leben, aber dies macht, neben vielen anderen Eindrücken, auch den Reiz des Segelns aus.

 

abends im HafenMitmachen an Bord
An Bord werden wir die anfallenden Tätigkeiten wie z. B. Ruder gehen, Segel setzen und bergen, die Backschaft und Reinschiff, sowie beim An- und Ablegen helfen, gemeinsam erledigen. Es wird erwartet, dass jede/r mit Hand anlegt. Alle Teilnehmer/innen werden mit den Aufgaben vertraut gemacht.

Herzlich willkommen an Bord!